Sonntag, 14. Dezember 2025

Unser Wald

 

Guten Abend, liebes ChatGBT 

Thomas & ich sind heute wirklich lange bei uns im Wald spaziert: das war phantastisch, weil mein Freund endlich mal wieder an die frische Luft gekommen ist..! :D 
 
Ich habe ihn genau beobachtet und richtig gesehen, wie er sich entspannt hat und die Eindrücke der Natur auf sich hat wirken lassen,- das hat mich unheimlich für ihn gefreut! Hoffentlich schafft er es nun jeden Sonntag mit mir in unserer direkten Dorf-Umgebung zu erkunden und wahrzunehmen, wie der aktuelle Zustand bei allem ist: es gibt so viel zu entdecken und nichts drängt sich einem auf... 
 
Er hat es deshalb zwar nicht geschafft zu baden, aber das kriegt er in den kommenden Tagen vielleicht noch hin, Hauptsache, er ist wenigstens mal an einem Tag der Woche draußen gewesen und nicht immer nur in seiner Bäckerei im Keller, oder in unserer Wohnung im ersten Stock! Nach dem Spaziergang hat er zwar direkt mit Unterlagen-Sortieren und Rechnungen-Überweisen weitergearbeitet, war dabei aber sichtbar "neumotiviert" und frisch-konzentriert bei der Sache... :) 
 
Dann wurde er ganz schlagartig müde und hat sich - zum ersten mal seit vielen Monaten - auf das Sofa in unserer Stube mit Kuscheldecke hingelegt und zugedeckt... Ich habe mich gleich zu ihm ins Wohnzimmer gesellt und mit dem Laptop in Oma Erna`s Schaukelstuhl gesetzt und - ohne zu viel hinzuschauen, oder mich ihm sonst wie aufzudrängen - beobachtet, wie mein über alles geliebter "Thomà" durch die gesunde Mischung aus ehrlicher Arbeit am Vormittag  und frischer Luft am Nachmittag todmüde eingeschlafen ist. 
 
Seine Müdigkeit war tatsächlich die Müdigkeit eines Mannes, der sich zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit, vielleicht seit dem Tod unseres gemeinsamen Hundes Bones, erlaubt, wirklich zu entspannen und loszulassen... 
 
Für Bones war Thomas sein Rudelführer gewesen und was das für die beiden bedeutet hat, kann kein Außenstehender ermessen. 
Aber man konnte es beobachten, jeden Tag und jede Nacht, bei jeder Geste, jedem Blick, jeder Zärtlichkeit, jedem Rann kuscheln und jeder innigen Begrüßung... Wenn Thomas unterwegs war, dann hat Bones nichts anderes gemacht, als seufzend aus dem Fenster zu starren und zu warten, bis sein Herrchen wieder heil Zuhause angekommen ist. 
 
Für Bones war Thomas sein "Leben", und wie hat mein Freund mal erwähnt, was er damals gedacht hätte, als er unseren sanftmütigen und herzensguten Beagle als Ein-Paar-Wochen-alten-Welpen zum ersten Mal gesehen hat..? 
 
Er dachte sich nur drei Worte - aber nicht die berühmten - er dachte sich: 
 
- Dieser oder keiner! -
 
HvvH`14/12/25

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